Inhaltsverzeichnis:
- Sparkassen-kunden im fokus
- Massenhafte phishing-mails in deutschen postfächern
- Manipulation am geldautomaten
- Polizei warnt vor skimming
Sparkassen-kunden im fokus
Besonders betroffen sind Kundinnen und Kunden der Sparkasse. Laut Verbraucherzentrale kursieren derzeit E-Mails mit der Betreffzeile „Update erforderlich: Ihre Überweisungen sind gefährdet“.
Diese Mails enthalten typische Merkmale betrügerischer Nachrichten:
- unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrter Kunde, sehr geehrte Kundin“
- fehlerhafte Rechtschreibung im Betreff
- auffällige Absenderadresse
- eingebauter Link-Button mit der Aufforderung „Jetzt aktualisieren“
- rotes Banner mit der Aufschrift „Sparkasse Info“
Im Text wird behauptet, ein PushTAN-Update sei zwingend notwendig. Wer nicht bis zum 3. Oktober 2025 reagiere, könne angeblich keine Überweisungen mehr tätigen. Die Verbraucherzentrale stellt klar, dass es sich um einen klaren Betrugsversuch handelt.
Massenhafte phishing-mails in deutschen postfächern
Die Masche ist nicht auf Sparkassen-Konten beschränkt. Zahlreiche Menschen in Deutschland erhalten aktuell Mails mit Betreffzeilen wie „Wichtige Sicherheitsüberprüfung“ oder „Ihr Konto wurde eingeschränkt“.
Die Täter verfolgen dabei zwei Strategien:
- Täuschend echte Nachrichten sollen Vertrauen wecken.
- Massenhafte Versendung setzt auf Unachtsamkeit im Alltag.
Einige dieser Mails sind schnell als Fake erkennbar, andere wirken auf den ersten Blick seriös. Ziel ist es stets, sensible Daten zu erbeuten oder Empfänger auf manipulierte Webseiten zu locken.
Manipulation am geldautomaten
Neben digitalen Angriffen warnen Banken auch vor Methoden direkt am Automaten. Die Sparkasse weist auf „Cash Trapping“ hin.
Dabei befestigen Täter eine spezielle Blende am Geldausgabeschacht. Geldscheine bleiben stecken, während das Display keine Fehlermeldung zeigt. Später entfernen die Kriminellen die Blende und nehmen die blockierten Scheine mit.
Erkennungsmerkmale und empfohlene Maßnahmen:
- Ausgabeschacht vor der Nutzung kontrollieren
- an der Klappe rütteln, um Manipulationen zu entdecken
- bei ausbleibender Auszahlung sofort Mitarbeiter oder Polizei informieren
- nicht auf Ablenkungsversuche von Fremden eingehen
Polizei warnt vor skimming
Ein weiterer bekannter Trick ist das sogenannte Skimming. Dabei werden PINs ausgespäht, oft mit versteckten Kameras oder Lesegeräten. Die Polizei rät deshalb, die Tastatur bei der Eingabe mit der Hand zu verdecken.
Außerdem sollten Bankkunden auf ungewöhnliche Anbauten oder lose Teile am Automaten achten. Diese einfachen Kontrollen können im Ernstfall verhindern, dass Daten oder Geld in falsche Hände geraten.
Quelle: Nordbayern, www.24info-neti.com/de