Inhaltsverzeichnis
- Sperrzeitraum 6. Februar bis 10. Juli 2026
- Fernverkehr mit Umleitungen und längeren Fahrzeiten
- Ersatzverkehr für S3, RE 22, RE 50 und RB 51
- RE 40 als wichtigste Schienenalternative
Sperrzeitraum 6. Februar bis 10. Juli 2026
Die Strecke Nürnberg–Regensburg ist vom 6. Februar bis zum 10. Juli 2026 komplett für den Zugverkehr geschlossen. Während dieses Zeitraums finden umfangreiche Bauarbeiten statt. Der reguläre Zugbetrieb ist nicht möglich. Die Sperrung gilt durchgehend, auch an Wochenenden. Pendler und andere Reisende müssen auf Ersatzangebote ausweichen. Zusätzlich kommt es seit dem 2. Februar 2026 auch auf der Strecke Nürnberg–Bamberg zu starken Einschränkungen. Diese Überlagerung verschärft die betriebliche Situation im gesamten Raum Franken. Vergleichbare Anpassungen traten bereits mit dem neuen Fahrplan der Deutschen Bahn auf.
Fernverkehr mit Umleitungen und längeren Fahrzeiten
Alle ICE-Züge zwischen Nürnberg und Regensburg werden bis einschließlich 13. Juni 2026 über Ingolstadt umgeleitet. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit um rund 60 Minuten. Diese Regelung betrifft sämtliche Direktverbindungen auf dieser Achse. Mehrere Fernzüge beginnen oder enden bereits in Nürnberg und verkehren nicht weiter in Richtung Osten.
Weitere Regelungen im Fernverkehr:
- einmal täglich ein ICE pro Richtung von München über Landshut, Regensburg und Passau nach Wien
- zweistündliche Verbindungen zwischen München und Wien über Salzburg bleiben bestehen
- reduziertes Fernverkehrsangebot in Regensburg, Passau und Plattling
- vorübergehender Wegfall des Halts in Straubing
Der Fernverkehr wird damit deutlich reduziert und räumlich neu organisiert.
Ersatzverkehr für S3, RE 22, RE 50 und RB 51
Im Regionalverkehr werden mehrere Linien vollständig durch Busse ersetzt. Betroffen sind die Linien S3, aktuell als S1 geführt, sowie RE 22, RE 50 und RB 51. Die eingesetzten Busse tragen identische Liniennummern wie die Züge. Dies dient der besseren Orientierung. Mehrere Fahrzeuge verkehren pro Stunde. In den Hauptverkehrszeiten kommen zusätzliche Verstärkerbusse zum Einsatz.
Wesentliche Merkmale des Ersatzverkehrs:
- durchgehender Betrieb über den gesamten Sperrzeitraum
- Expressbusse mit Nutzung der Autobahn
- Haltestellen mit Wegweisern in Verkehrspurpur
- Abstimmung auf zentrale Umsteigepunkte
RE 40 als wichtigste Schienenalternative
Der Regionalexpress RE 40 zwischen Nürnberg, Schwandorf und Regensburg wird während der Sperrung verstärkt. Auf dieser Strecke steht ein erhöhtes Platzangebot zur Verfügung. Sie bildet die wichtigste alternative Schienenverbindung. Auch angrenzende Strecken sind betroffen. Zwischen Neustadt an der Donau und Regensburg sowie zwischen Landshut und Plattling wird der Zugverkehr reduziert. Grund dafür sind Umleitungen von Güterzügen.
Ausfallende Züge werden dort durch Busse ersetzt, sodass mindestens eine stündliche Reisemöglichkeit besteht. Aktuelle Fahrplandaten sind auf der Internetseite der Deutschen Bahn sowie in der App DB Navigator abrufbar. Zusätzlich informiert eine eigene Projektseite über Bauphasen, Ersatzverkehre und kurzfristige Änderungen. Einordnung zu langfristigen Entwicklungen im Bahnsektor bietet Innovationen im deutschen Schienenverkehr .
FAQ
Warum ist die Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg gesperrt?
Die Strecke ist wegen einer umfassenden Generalsanierung vollständig gesperrt. Die Bauarbeiten erfordern eine komplette Unterbrechung des Zugverkehrs.
Wie lange dauert die Vollsperrung der Strecke?
Die Sperrung gilt vom 6. Februar bis zum 10. Juli 2026 und dauert damit gut fünf Monate ohne Unterbrechung.
Welche Auswirkungen hat die Sperrung auf den Fernverkehr?
ICE-Züge werden über Ingolstadt umgeleitet und benötigen rund 60 Minuten mehr Fahrzeit. Mehrere Fernzüge beginnen oder enden bereits in Nürnberg.
Welche ICE-Verbindungen bleiben trotz der Bauarbeiten bestehen?
Einmal täglich verkehrt ein ICE pro Richtung von München über Landshut, Regensburg und Passau nach Wien. Zudem bleiben zweistündliche Verbindungen zwischen München und Wien über Salzburg erhalten.
Welche Städte sind vom reduzierten Fernverkehr betroffen?
In Regensburg, Passau und Plattling ist das Fernverkehrsangebot reduziert. Der Halt in Straubing entfällt vorübergehend vollständig.
Welche Regionalzuglinien werden durch Busse ersetzt?
Die Linien S3, RE 22, RE 50 und RB 51 werden während der Sperrung vollständig durch Ersatzbusse bedient.
Wie ist der Ersatzverkehr im Regionalbereich organisiert?
Es verkehren mehrere Busse pro Stunde. In den Hauptverkehrszeiten werden zusätzliche Verstärkerbusse eingesetzt. Expressbusse nutzen die Autobahn für schnellere Verbindungen.
Wie sind die Haltestellen des Ersatzverkehrs gekennzeichnet?
Die Haltestellen sind mit Wegweisern in der Farbe Verkehrspurpur markiert und tragen die gleichen Liniennummern wie die Züge.
Welche Rolle spielt der RE 40 während der Sperrung?
Der RE 40 zwischen Nürnberg, Schwandorf und Regensburg dient als wichtigste Schienenalternative und wird mit mehr Platzangebot verstärkt.
Gibt es Ersatzangebote auf angrenzenden Strecken?
Ja. Zwischen Neustadt an der Donau und Regensburg sowie zwischen Landshut und Plattling werden ausfallende Züge durch Busse ersetzt. Mindestens eine stündliche Reisemöglichkeit bleibt bestehen.
Wo finden Fahrgäste aktuelle Informationen zu Fahrplänen?
Aktuelle Fahrplandaten sind auf der Internetseite der Deutschen Bahn, in der App DB Navigator sowie auf einer speziellen Projektseite zur Sanierung abrufbar.
Quelle: INFRANKEN, PATIZONET